High Concept

High Concept beschreibt eine Buchidee, die sich in einem einzigen Satz zusammenfassen lässt und sofort eingängig klingt. Die Prämisse ist originell, leicht zu kommunizieren und weckt unmittelbar Interesse. „Dinosaurier werden zum Leben erweckt“ ist High Concept. „Eine Familie verarbeitet ihre Vergangenheit“ eher nicht.

Der Begriff kommt aus Hollywood, wo Filme mit klarem High Concept leichter zu verkaufen sind. Im Buchmarkt funktioniert das ähnlich: Eine prägnante, ungewöhnliche Idee erregt Aufmerksamkeit, lässt sich gut pitchen und bleibt im Gedächtnis.

Im Self-Publishing kann ein High Concept hilfreich sein, weil du dein Buch selbst vermarkten musst. Eine Geschichte, die sich schnell erklären lässt, ist einfacher in Social Media oder Beschreibungen zu kommunizieren.

Aber: Nicht jedes gute Buch braucht High Concept. Viele starke, leise Geschichten funktionieren ohne spektakuläre Prämisse. High Concept ist ein Vorteil, kein Muss. Wichtiger ist, dass deine Geschichte gut erzählt ist.

Lesetipp:  Foreshadowing
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