Point of View, kurz POV, bezeichnet die Erzählperspektive in deinem Roman. Es geht darum, aus wessen Sicht die Geschichte erzählt wird und wie nah du an den Figuren dran bist. Die Wahl der Perspektive prägt den gesamten Ton deines Buchs.
Die gängigsten Varianten: Ich-Perspektive („Ich betrat den Raum und alle sahen auf mich.“), personale Er/Sie-Perspektive („Sie betrat den Raum und spürte die Blicke von allen.“) oder auktoriale Erzählung, bei der ein allwissender Erzähler durch die Geschichte führt. (Sie betrat den Raum und alle sahen sie an.) Manche Romane wechseln zwischen verschiedenen Figuren-POVs, andere bleiben konsequent bei einer Perspektive.
Im Self-Publishing hat die POV-Wahl auch Marketing-Relevanz. In Romance etwa erwarten viele Leserinnen Ich-Perspektive oder engen personalen POV. In Fantasy ist die Bandbreite größer.
Praktisch bedeutet das: Überleg dir früh, welche Perspektive zu deiner Geschichte passt. Ein Wechsel mittendrin ist aufwendig. Und bleib konsistent – nichts verwirrt mehr als unbeabsichtigte POV-Sprünge innerhalb einer Szene.





